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Kinder - die Gäste von morgen |
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der Gastronom 3/2005 von Bernhard Eck, Karin Gabler und Barbara Goerlich Pommes mit Ketchup, Fischstäbchen oder vielleicht einen Hamburger für die kleinen Staatsbürger? Viel mehr fällt den meisten Eltern nicht ein, wenn sie mit ihren Kindern ins Restaurant gehen. Fantasievoller sind aber auch manche Gastronomen nicht, wenn es um das Essen für Kinder und Jugendliche geht. Beispiele aus der Praxis sollen hier einige Anregungen geben.
Das bedeutet nicht, dass der Gast auf Schritt und Tritt chinesischen Schriftzeichen begegnet. Das einzige sichtbare Symbol ist ein Buddha, der auf einer Säule gegenüber vom Eingang trohnt. "Der Gast wird eher unterbewusst beeinflusst. Er fühlt sich in dieser Umgebung einfach wohler", sagt Aurich. Wissenschaftlich nachweisen lässt sich das nicht. Aber offenbar gibt es bestimmte Faktoren bei der Raumgestaltung, die da Wohlbefinden stärken können. Lion Wachter, der sich unter anderem auf die Beratung von Gastronomiebetrieben spezialisiert hat, beschreibt seine Analyse folgendermaßen: "Zuerst lasse ich die Umgebung auf mich wirken, bis ich merke, welche positiven oder negativen Einflüsse ich wahrnehme. Wo sind die Ecken, wie wirken die Farben?" Danach fotografiert der die auffälligen Stellen, zeichnet einen Grundriss des Lokals und nimmt Messungen mit seinem Feng Shui Kompass vor. Er weiß, dass seine Arbeit nicht Zauberei ist, sondern ein Mittel um die Umgebung, beruhigender zu gestalten. Auf Wachters Rat hat Aufrich das Telefonhäuschen vor dem großen Eingang entfernen lassen. "So können die Gefühle der Besucher ungehindert einströmen", sagt der Feng Shui Berater. Auch hier wurde der Schilderwald entrümpelt, die schmucklosen Laternenmasten und Mülleimer ringsherum begrünt. In einem kleinen Pavilion mitten im Biergarten, der laut Feng Shui auf einem Energiepunkt steht, können sich die Gäste ein speziell aufbereitetes Wasser zapfen. Dadurch werde eine kleine Ruheoase geschaffen. An einem der verschiedenen Gastronomie Stände des Biergarten wurde im vergangenen Jahr die Kasse gestohlen. Rote Blumen auf einer Tischablage direkt davor, sollen an dieser Stelle nun für friedfertigere Stimmung sorgen. Thomas Aurich ist von dem Konzept überzeugt. Vor lauter Betriebsblindheit sehe man manchmal nicht, wo Veränderungen nötig wären oder warum manches nicht so läuft wie es laufen könnte. Zum Beispiel wird in einem Terassenbereich, der bisher nicht so gut ankam, demnächst der Bodenbelag ausgetauscht. Warmes braun soll das abweisende grau ersetzen. Auch die kleinen Gartenzäune sollen vereinheitlicht werden. Der Harmonie zuliebe. Nicht nur unter freiem Himmel, auch in Restaurants und Hotels macht sich Feng Shui bemerkbar. |
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